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by des Hopper Hotels in einer umgebauten Kölner Kirche mit Empfangstresen, großem Aquarium als Raumteiler, gotischen Spitzbogenfenstern und Blick durch den historischen Kirchenbogen.
Foto: Florian Busch

Hopper Hotel St. Josef: Neues Design für eines der spannendsten Hotels in Köln

Bewährtes Design, neu gedacht: Das Hopper Hotel St. Josef, in Köln eine echte Hausnummer, hat einen neuen Anstrich erhalten. Wobei, besser gesagt, eine neue Tapete. Was sich in dem Designhotel noch verändert hat, erfährst du hier.

Es ist eines der spannendsten Hotels in Köln: Das Hopper Hotel St. Josef. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn der Betrieb ist in einem 1891 errichteten ehemaligen Stiftsgebäude untergebracht. Im Jahr 2000 wurde der altehrwürdige Bau in der Kölner Südstadt dann zum Designhotel umfunktioniert und dient seither zahlreichen Gästen in der Domstadt als temporäre Bleibe.

Und zwar eine mit reichlich Stil. Denn nicht nur die Geschichte des Gebäudes macht das Hotel interessant, auch die Gestaltung kann sich sehen lassen. Im Inneren wurden viele Elemente des Stifts erhalten und mit moderner Kunst und zeitgenössischem Stil ergänzt. So finden sich im Gebäude noch alte Buntglasfenster, der imposante Frühstücksraum ist in der ehemaligen Kapelle untergebracht und auf den Zimmern finden sich zahlreiche, den Geist anregende Kunstwerke und Skulpturen.

King-Size-Zimmer im Hopper Hotel Köln mit warmem Licht, Doppelbett mit Holzkopfteil, offenem Durchblick ins Badezimmer und cognacfarbenem Ledersessel.
Foto: Florian Busch

Modern und aufgeräumt

Die Inneneinrichtung wurde nun, gut 26 Jahre nach Eröffnung, nochmals aufgefrischt. Die 65 Zimmer sowie die Bibliothek und die Lobby haben ein neues Gesicht erhalten. Die bisher tonangebenden Materialien wie Holz, Parkett und Naturstein stehen dabei in ihrer Klarheit auch weiter im Mittelpunkt des Designs. In den Zimmern allerdings stehen nun neue, leicht wirkende Ledermöbel mit Metallgestell. Eine Leichtigkeit, die auch von den handgefertigten Seidenlampenschirmen getragen wird, die die Räume in ein weiches, wohliges Licht tauchen.

Im Eingangsbereich wiederum wurde eine neue Strukturtapete angebracht. Eine der Ansprüche des zuständigen Designstudios war es, den Charakter des Gebäudes zu erhalten, den Nachhaltigkeitsaspekt durch langlebige Materialien zu stärken und gleichzeitig ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit zu vermitteln. Das Hopper bleibt damit auch weiterhin eine Größe in der Kölner Südstadt und ein Anlaufpunkt für alle, die während eines Städtetrips ein wenig sakrale Ruhe genießen möchten.

👉 Hier geht’s zur Website des Hotels.

Helles King-Size-Zimmer im Hopper Hotel Köln mit Dachschräge, großem Panoramafenster mit Stadtblick auf Bäume und Dächer, cognacfarbenem Ledersessel und Holzparkett.
Foto: Florian Busch

Übrigens: Die Kölner Südstadt ist eines der wuseligsten Veedel in der Domstadt und auch die Redaktion treibt sich gern zwischen Severinstorburg und Eierplätzchen herum. Mit ihren zahlreichen Bars, Restaurants, Cafés, Kneipen, Boutiquen und hübschen Straßenzügen müssen Besucher sich hier schon anstrengen, damit Langeweile aufkommt.