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Blick durch überhängende Blätter auf den Stechlinsee in Brandenburg, die Sonne steht als Stern zwischen den Zweigen und glitzert auf dem Wasser, am Horizont ein bewaldetes Ufer.
Foto: Steffen Lehmann / TMB Tourismus-Marketing Brandenburg

Abkühlung in Brandenburg: 7 kühle Orte für heiße Sommertage

Es ist heiß in Deutschland, und Brandenburg im Sommer bildet da keine Ausnahme. Grund genug, einmal einen genauen Blick auf die kühlen Orte im Bundesland zu werfen – wir haben da einige Tipps für dich!

So gerne wie wir uns auch draußen aufhalten und die Sonne genießen: Bei allen Aktivitäten bei Hitze gilt es, auf offizielle Wetterwarnungen zu achten, sich brav einzucremen und regelmäßig zu trinken. Außerdem nicht in unbekannten Gewässern baden, vor allem nicht in Flüssen.

Buchenwälder in Brandenburg: Hier ist es bis zu fünf Grad kühler

Schon ein kleiner Weg in die Natur kann bei hohen Temperaturen eine gewaltige Wirkung haben. In Buchenwäldern zum Beispiel kann es an heißen Sommertagen um bis zu fünf Grad kühler sein als auf dem freien Feld – ganz zu schweigen von der versiegelten Asphalthölle mancher Innenstädte. Dafür sorgt das dichte, vom Tageslicht nahezu undurchdringbare Blätterdach der Buchen.

Ein Paradebeispiel für so einen Buchenwald finden Hitzegeplagte in Grumsin in der Uckermark. Der Buchenwald hier gehört seit 15 Jahren zum dezentralen Unesco-Welterbe „Europäische Buchenwälder“ und spendet Schatten und Abkühlung. Weitere Buchenwälder finden sich im Biosphärenreservat Spreewald oder im Nonnenfließ bei Eberswalde.

👉 Mehr Informationen auf der Website des Welterbes.

Blick nach oben in die grünen Kronen hoher Buchen im Weltnaturerbe Grumsin in Brandenburg, durch die vereinzelt Sonnenlicht fällt.
Foto: Steffen Lehmann / TMB Tourismus-Marketing Brandenburg

Kloster Chorin: Im Keller herrschen auch im Hochsommer angenehme 13 Grad

Dicke Wände brauchen lange, bis sie aufheizen. In den Klöstern und Kirchen in Brandenburg ist es daher auch im Sommer oft noch lange kühl, wenn draußen die Sonne unerbittlich strahlt. Bonus: So ein Kirchenbesuch hält auch noch reichlich kulturelle Erbaulichkeiten bereit.

Ein echtes Traumziel ist (nicht nur in dieser Hinsicht) das Kloster Chorin im Barnim. Errichtet im 13. Jahrhundert ist der imposante Backsteinbau heute ein erstklassiges Ausflugsziel und geradezu eine Pflicht-Sehenswürdigkeit in der Region. Wer auf der Suche nach Abkühlung ist, wird vor allem in der Dauerausstellung im Keller fündig: Hier herrschen auch im Sommer angenehme Temperaturen zwischen 13,5 und 17,5 Grad Celsius. Hmmmmm. Und auch auf den Wanderwegen rund ums Kloster, durch die bereits genannten Buchenwälder, ist es angenehm kühl.

Weitere erfrischende Sakralbauten finden sich in Form des Doms zu Brandenburg an der Havel oder in Form der Kirche St. Nikolai in Potsdam.

Das gotische Backsteinkloster Chorin in Brandenburg mit verzierter Giebelfassade und schlankem Dachreiter, umgeben von Bäumen und Wiese unter blauem Himmel.
Foto: Steffen Lehmann / TMB Tourismus-Marketing Brandenburg

Weisse Flotte Potsdam: Klimatisierte Bootstour durch das Havelland

Vielleicht eine naheliegende, aber keine schlechte Idee: bei heißem Wetter einfach eine Bootstour unternehmen. Die Schiffe der Weissen Flotte Potsdam sind dafür prädestiniert. Nicht nur lässt sich hier einiges von der wunderschönen Landschaft von Brandenburg im Sommer im Vorbeifahren erleben – etwa das Havelland, die Schlösser Potsdams oder der Berliner Wannsee. Nein, in den Salons der Schiffe werkelt auch noch eine Klimaanlage und sorgt dafür, dass die Temperatur stets auf angenehmen 22 Grad Celsius liegt. Dazu ein kühles Spaßgetränk und fertig ist der perfekte Sommerausflug.

👉 Hier geht’s zur Website der Weissen Flotte Potsdam.

Die Glienicker Brücke über die Havel zwischen Potsdam und Berlin, davor ein weisses Ausflugsschiff der Weissen Flotte auf dem Wasser unter blauem Himmel.
Foto: Steffen Lehmann / TMB Tourismus-Marketing Brandenburg

Biosphäre Potsdam: Warum das Tropenhaus im Hochsommer fast schon zur Abkühlung wird

Was manchem in anderen Jahreszeiten als warm und stickig vorkommen könnte, wird im Hochsommer fast schon zur Abkühlung. Denn in der Biosphäre Potsdam herrschen das ganze Jahr über durchgehend 28 Grad Celsius. Schließlich müssen in dem gut 5.000 Quadratmeter großen Tropenhaus klimatische Bedingungen wie im Dschungel aufrechterhalten werden.

Und so wird der überdachte botanische Garten bei Außentemperaturen jenseits der 32 Grad Celsius ganz schnell zur ungeahnten Abkühlung. Auf den verschlungenen Pfaden, die sich durch die mehr als 20.000 tropischen Pflanzen schlängeln, können Besucher außerdem noch Inspiration für den heimischen Balkon sammeln – oder sich einfach verdient entspannen. Den nötigen Soundtrack dafür liefern die exotischen Vögel, die mit rund 100 anderen Tierarten die Biosphäre ihr Zuhause nennen. Und sich mit etwas Glück auch beobachten lassen.

👉 Hier geht’s zur Website der Biosphäre Potsdam.

Blick von oben in das dicht bewachsene Tropenhaus der Biosphäre Potsdam mit Palmen und Bananenstauden unter einem Glasdach, dazwischen Farne und Kletterpflanzen.
Foto: Cretan Nomad / Shutterstock

Museen in Brandenburg: Kühle Räume und Kunst von Sanssouci bis Barberini

Gut, ein Besuch im Museum bei heißem Wetter mag kein Geheimtipp mehr sein. Aber lohnenswert ist ein Abstecher in die Kulturhäuser in Brandenburg auch im Sommer trotzdem. Denn hier können Gäste die flugs heruntergekühlten Hirnzellen gleich wieder bei der Betrachtung zahlreicher Kunstwerke in Anspruch nehmen.

Erstklassige Anlaufpunkte für diese Abkühlungsmöglichkeit sind etwa die Bildergalerie auf Schloss Sanssouci, der Grottensaal im Neuen Palais in Potsdam oder das Museum Barberini. Wer es lieber bewegt mag, sucht ganz einfach eines der vielen Filmtheater in Brandenburg auf.

Menschen vor dem Museum Barberini auf dem Alter Markt in Potsdam
Foto: Lukas Spörl

Stechlinsee: Brandenburgs tiefster See mit glasklarem Wasser

Der Klassiker unter den Abkühlungen darf hier nicht fehlen: der Ausflug zum See. Und da ist in Brandenburg im Sommer keiner so geeignet wie der Stechlinsee, mit rund 70 Metern immerhin Brandenburgs tiefstes Gewässer. Davon lassen sich mit bloßem Auge immerhin bis zu 10 Meter erblicken, was an der hervorragenden Qualität des Wassers liegt. Die im Übrigen auch Barsche, Hechte, Krebse und Maränen schätzen.

Nicht nur der See selbst, auch das Ufer ist für Abkühlung geeignet. Dank zahlreicher Bäume und anderer Pflanzen findet sich hier in der Regel immer ein schattiges Plätzchen, um ein wenig in der mitgebrachten Lektüre zu stöbern und abzuschalten. Wer weiß: Vielleicht findet ja sogar Theodor Fontanes „Der Stechlin“ den Weg ins Ausflugsgepäck.

👉 Noch mehr Tipps zum Baden gibt’s auf der Tourismuswebsite des Landes Brandenburg.

Flacher Blick über das klare Wasser des Stechlinsees in Brandenburg mit Schilf am linken Ufer und einem überhängenden Baum rechts, in dem die Sonne aufblitzt.
Foto: Steffen Lehmann / TMB Tourismus-Marketing Brandenburg