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Porta Nigra, Unesco-Welterbestätte in Trier
Alex Tihonovs/ Shutterstock.com

Die wirklich beliebten Unesco-Welterbestätten im Land

Die 46 deutschen Unesco-Welterbestätten zeugen von der Vielfalt des Natur- und Kulturerbes in Deutschland. Unter ihnen finden sich historische Bauten, prächtige Parks und einzigartige Naturgebiete. Musement, die Buchungsplattform für Reiseerlebnisse weltweit, hat analysiert, welche der Unesco-Welterbestätten in Deutschland am beliebtesten sind und ein Ranking mit den Top-Ergebnissen erstellt. Was lernen wir daraus? Ein Ausflug hierher ist absolut lohnenswert.

Platz 10: Neues Museum, Berlin

Darauf solltet ihr unbedingt ein Auge werfen: Die Büste der Nofretete im Nordkuppelssal

Das Neue Museum Berlin befindet sich auf der Berliner Museumsinsel (und die ist das eigentliche Welterbe). Es beherbergt das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und einen Teil der Antikensammlung. 

Platz 9: Die Wartburg, Eisenach, Thüringen

Darauf solltet ihr unbedingt ein Auge werfen: Die Aussicht von der Burg 

Eine der am besten erhaltenen Burgen des deutschen Mittelalters befindet sich in Thüringen über der Stadt Eisenach. Die Wartburg wurde im 11. Jahrhundert gebaut und ist seit 1999 Teil des Unesco-Welterbes. Vielen ist sie auch als die Burg bekannt, in der Martin Luther im 16. Jahrhundert das Neue Testament übersetzte.

Platz 8: Aachener Dom, Aachen, NRW

Darauf solltet ihr unbedingt ein Auge werfen: Die Domschatzkammer gilt als die bedeutendste kirchliche Schatzkammer nördlich der Alpen.

Aachener Dom gehört zu den beliebtesten Unesco-Welterbestätten in Deutschland
Jennifer Latuperisa-Andresen

Inmitten der Aachener Altstadt befindet sich das erste deutsche Welterbe, das 1978 in die Liste der Unesco aufgenommen wurde. Der Aachener Dom wurde um 795 bis 803 erbaut und gilt heute als eines der großen Vorbilder religiöser Architektur. Bis 1531 diente der Dom als Krönungsort von über 30 deutschen Königen. Und unbedingt auch mal unter die Decke gucken. Es ist wirklich ein beeindruckend schöner Dom, der zudem mitten im Städtchen liegt. Lässt sich also gut mit einem Einkaufsbummel kombinieren.

Platz 7: Bergpark Wilhelmshöhe, Kassel, Hessen

Darauf solltet ihr unbedingt einen Blick werfen: Die Cestiuspyramide etwas oberhalb des Fontänenteiches 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist mit einer Fläche von 240 Hektar (etwa die Größe von 350 Fußballfeldern) Europas größter Bergpark. Der barocke Park gilt als Beispiel für die Landschaftsarchitektur des Europäischen Absolutismus und wurde vor sieben Jahren als Unesco-Weltkulturerbe anerkannt. Es gibt unzählige Highlights in der spektakulären Parkanlage. Darunter Wasserfälle, die Herkulesstatue, das Schloss Wilhelmshöhe und die künstliche Ruine Löwenburg.

Platz 6: Industriekomplex Zeche Zollverein, Essen, NRW

Darauf solltet ihr unbedingt einen Blick werfen: Auf die orangene Treppe vom niederländischen Star-Architekten Rem Koolhaas

Von 1851 bis 1986 war die Zeche Zollverein ein aktives Steinkohlebergwerk und einst die größte Steinkohlezeche weltweit. Heute gilt sie als ein herausragendes Architektur- und Industriedenkmal und hat sich in einen kulturellen Hotspot verwandelt. Gemeinsam mit der benachbarten Kokerei Zollverein ist der Industriekomplex seit 2001 Unesco-Weltkulturerbe. Aber unbedingt Zeit mitbringen. Zollverein ist ein Erlebnisland. Hier befindet sich ein Design-Museum, das Ruhr Museum über die Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets, im Winter gibt es eine Eisbahn und im Sommer das Werkschwimmbad. Und im Casino Zollverein lohnt es sich mit leerem Magen einzukehren.  

Platz 5: Porta Nigra, Trier, Rheinland-Pfalz

Darauf solltet ihr unbedingt ein Auge werfen: Auf die Farbe des Stadttors. Das ist keinenfalls dreckig, sondern aus Kordeler Sandstein der nach Verwitterung diese Farbe annimmt. Daher rührt wohl auch der Name.

Porta Nigra in Trier
canadastock/ Shutterstock.com

Das Schwarze Tor, das von den Einheimischen nur Porta genannt wird befindet sich mitten in der Innenstadt Triers. Der mittelalterliche Bau hat sich wahrlich gut gehalten. Begann die Errichtung doch bereits 170 n. Chr. Es ist Das berühmteste dieser Bauwerke ist die Porta Nigra – das besterhaltene Stadttour nördlich der Alpen. 

Platz 4: Pergamonmuseum, Berlin

Darauf solltet ihr unbedingt ein Auge werfen: Das Aleppo-Zimmer ist die Vertäfelung eines Empfangsraumes aus einem Wohnhaus vom Beginn des 17. Jahrhunderts und damit die älteste vollständig erhaltene Wandverkleidung des osmanischen Reiches. Sehr beeindruckend. 

Als Teil des Ensembles der Museumsinsel Berlin ist das Pergamonmuseum Weltkulturerbe der Unesco. Das Pergamonmuseum beherbergt drei eindrucksvolle Sammlungen, die Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit nehmen. Imposante architektonischen Rekonstruktionen, wie der Pergamonaltar, das Markttor von Milet und das Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon, sind einzigartige Highlights, die man nicht verpassen sollte. 

Platz 3: Kölner Dom, Köln, NRW

Darauf solltet ihr unbedingt ein Auge werfen: Das Richter-Fenster ist das von dem Künstler Gerhard Richter entworfene Südquerhausfenster mit 1.263 Farbquadrate in 72 Farben. Es sieht zu jeder Jahres- und Tageszeit unterschiedlich aus. Pure Magie!

Eine der beliebtesten Unesco-Welterbestätten in Deutschland? Der Kölner Dom
photo.ua/ Shutterstock.com

Das bekannteste Wahrzeichen Kölns wurde 1996 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt und zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Über 6 Millionen Menschen aus aller Welt besuchen den Dom jährlich, um die gotische Architektur zu bewundern, die Domschatzkammer zu entdecken und über 533 Treppenstufen den Südturm zu besteigen. Leicht zu erreichen ist er zudem, weil er unmittelbar neben dem Hauptbahnhof liegt. Auch ist der Besucher gleich im Shoppingparadies angekommen oder kann wahlweise in ein typisches Brauhaus einkehren.

Platz 1 und 2: Schloss und Park Sanssouci, Potsdam, Brandenburg

Darauf solltet ihr unbedingt ein Auge werfen: Das überdekorierte Konzertzimmer mit den  überschwänglichen Ornamenten des Rokoko

Die volle Pracht von Schloss und dem dazugehörigen Park genießt man am besten an einem Sommertag. Dann lohnt es sich durch die riesige Gartenanlage zu spazieren und auf Entdeckungstour zu gehen. Wasserspiele hier, barocker Ziergarten da. Auf den malerischen Weinbergterrassen dann sitzt die Sommerresidenz des ehemaligen preußischen Königs Friedrich II.. Schloss Sanssouci wurde nach französischen Vorbild im Rokoko-Stil erbaut und ist innen wie außen eine echte Augenweide.

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