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Ein grüner Baum beugt sich über einen stillliegenden See. In dessen Wasseroberfläche spiegelt sich die untergehende Sonne.
Der Stechlinsee | Foto: Ben Edlich / shutterstock

3 erholsame Ausflüge in Brandenburg für gestresste Berliner

Raus aus der Hauptstadt und rein ins grüne Brandenburg. So aufregend und unterhaltsam Berlin auch sein mag, manchmal braucht es einfach einen Ausflug in die Natur. Zum Glück liegt die quasi direkt vor der Haustür. Diese drei Ausflugsziele in Brandenburg versprechen im Frühling Natur pur und reichlich Erholung.

Idyllisch unterwegs auf dem Vier-Seen-Rundweg

Gleich vier Seen auf etwa 15 Kilometern, das ist der trefflich benannte „Vier-Seen-Rundweg“ im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Genauer gesagt sind das der Dagowsee, der Große Glietzensee, der Peetschsee und der Stechlinsee. Auf den idyllischen Waldwegen schlängeln sich Ausflügler dabei durch Nadel- und Mischwälder, während zwischen den Bäumen immer wieder das Glitzern der Sonne auf der Wasseroberfläche durchscheint. Hach, einfach herrlich! Wer wandert, will aber auch Pause machen. Dafür eignen sich auf dem Rundweg Aussichtspunkte wie beispielsweise der „Augustablick“ am Peetschsee. Kurz die Beine hochlegen, das mitgebrachte Brot mümmeln und die Atmosphäre des Orts auf sich wirken lassen. So geht Erholung.

Ein Mann und eine Frau in Outdoorkleidung wandern auf einem Feldweg in einem grünen Wald.
Foto: TMB Fotoarchiv / Wolfgang Ehn

Start- und Endpunkt der Wanderung ist das Stechlinsee-Center, dass sich mit seinem Café auch gleich noch als Ort zur Einkehr anbietet. Wenn das Wetter noch etwas kälter sein sollte, sorgen deftige Suppen und heißer Tee für die nötige Portion Wärme im Kreislauf. Mitbringsel gefällig? Der kleine Café-Shop steht mit Milch, Butter, Honig oder Fruchtaufstrich bereit.

  • Der Vier-Seen-Rundweg ist von Berlin aus mit dem RE5 nach Fürstenberg/Havel und von hier weiter mit dem Bus 839 nach Neuglobsow in knapp zwei Stunden erreichbar. Gekennzeichnet ist der Rundweg mit dem Zeichen Wabe Braun-2.

👉 Auf der Tourismuswebsite Brandenburgs gibt’s die gesamte Wegbeschreibung.

Tierisch viel los auf dem Bergmolchwanderweg

Soooo flach wie man meint, ist Brandenburg gar nicht. Im Höhenzug Fläming zwischen Dessau und Potsdam geht es immerhin auf bis zu 200 Meter hinauf. Auf dem „Bergmolchwanderweg“ kann das Sauerstoffzelt aber trotzdem daheimbleiben. Die 14 Kilometer lange Rundwanderung präsentiert sich angenehm familienfreundlich. Los geht’s am Naturparkzentrum Hoher Fläming. Von hier führt der Weg an Laichgebieten und Sumpfwiesen vorbei und mit ein bisschen Glück lässt sich sogar einer der namensgebenden Molche erspähen. Aber auch Eisvögel, Wasseramseln und andere seltene Vogelarten sind in dem Naturschutzgebiet zu Hause.

Ein blauer Molch mit orangefarbenem Bauch reckt den Kopf aus einigen Blättern.
Foto: Marek R. Swadzba / shutterstock

Etwas größer und haariger wird’s im Ort Rädigke, denn mitten im Dorfzentrum gehen ein paar Mufflons in einem Gehege ihrem Tagewerk nach. Zum Abschluss sind dann doch ein paar Höhenmeter zu bewältigen. Denn kurz vor Schluss des Rundwegs steht ein Besuch auf der Burg Rabenstein an. In der Ruine ist heute eine Falknerei untergebracht und wer seine Wanderung richtig plant, kommt pünktlich zu einer Flugvorführung an. Am besten vorher online informieren.

  • Von Berlin aus geht es mit dem RB7 bis nach Wiesenburg, von hier mit dem Bus 591 bis Klepzig und dann noch einmal mit dem Bus 592 Richtung Niemegk in insgesamt zwei Stunden bis nach Raben. Das Wegstreckenzeichen ist der Blaue Bergmolch auf weißem Grund.

👉 Auf der Tourismuswebsite Brandenburgs gibt’s die gesamte Wegbeschreibung.

Natur und Kultur entlang des Werbellinsees

Wasser und Wald gibt es in Brandenburg zu Genüge, es ist genug für alle da. So auch auf der Route „Entlang des Werbellinsees“ im Barnimer Land. Die Tour führt immer schön gemütlich am Werbellinkanal und dem Werbellinsee entlang. Erst auf dem Uferweg, später auf einem naturnahen Trampelpfad. Start und Ziel ist an der Schleuse Eichhorst, von hier geht es im Kreis über Wildau, Altenhof und Joachimsthal.

Vor einem kleinen Waldstück steht ein Fachwerkbau mit Kreuzgiebel, rot-braunem Fachwerk auf cremefarbenem Grund. Der Himmel darüber blau.
Foto: ebenart / shutterstock

Ein kulturelles Highlight entlang der Strecke ist der restaurierte Kaiserbahnhof Joachimsthal. Der hübsche Fachwerkbau sieht aus, wie aus einem Modellkatalog und strahlt im Sonnenschein in Creme- und Rottönen. Das perfekte Fotomotiv! Und gleich nebenan sorgt eine Wirtschaft für die nötige Verpflegung.

  • Von Berlin aus geht’s mit dem RE3 bis nach Eberswalde, von hier mit dem Bus 910 bis nach Eichhorst, Schleuse, insgesamt knapp zwei Stunden.

👉 Auf der Tourismuswebsite Brandenburgs gibt’s die gesamte Wegbeschreibung.