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Eine Person seilt sich von der Staumauer an der Linachtalsperre im Schwarzwald ab
Chris Keller/Schwarzwald Tourismus

Die coolsten Erlebnisse für euren Schwarzwaldurlaub

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Susanne Jung-Klotz

Manche lieben ihn, manche hassen ihn, aber ein jeder kennt ihn: Den Schwarzwald. Die meisten von uns haben schon als Kinder die beliebte Feriendestination in Deutschlands Süden besucht. Zurück bleiben Erinnerungen an lange Wanderungen, malerische Landschaften und natürlich die größte Kuckucksuhr der Welt. Aber reicht das den jungen Urlaubern von heute noch? Zum Glück bleibt die Tourismusregion am Puls der Zeit und überrascht uns in den letzten Jahren immer wieder mit spannenden, actionreichen Aktivitäten, bei denen man den Schwarzwald neu entdecken kann! Und hier kommen sie, die coolsten Erlebnisse für euren Schwarzwaldurlaub.

Nichts für Angsthasen: Waldseilpark Durlach/Karlsruhe

Hier oben, zwischen den Baumwipfeln, sieht die Welt gleich ganz anders aus. Im Waldseilpark in Karlsruhe-Durlach geht es bis zu 16 Meter in die Höhe. Hier oben testen Sportbegeisterte auf 100 Kletterstationen ihr Können. Das Highlight: Eine jede Kletterstrecke endet mit einer rasanten Seilrutsche. Was erst mal abenteuerlich klingt, ist der perfekte Ferienspaß für die ganze Familie! Kleine Kletteräffchen ab vier Jahren wagen sich an den Kinderparcours oder machen den angrenzenden Abenteuer-Spielplatz unsicher. Für jeden ist der richtige Schwierigkeitsgrad dabei.
Wichtig: Für einen Besuch sollte man auf jeden Fall vorher reservieren!

Ein Kind klettert über eine Leiter im Waldseilpark Karlsruhe
Jürgen Rösner/KTG Karlsruhe Tourismus GmbH

Über Stock und über Stein: MTB-Trails Freiburg

Nirgends sonst lässt es sich so gut Mountainbiken wie im schönen Freiburg. Direkt vor den Toren der Stadt laden zehn Trails mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden zum Cruisen ein. Der Anspruchsvollste unter ihnen ist die „Borderline“, die entlang einer ehemaligen Grenzlinie zu Ebnet führt. Während der Anfang einem jede Menge Steine und vor allem Wurzeln in den Weg legt, wird es gegen Ende etwas gemütlicher und man nimmt so richtig Speed auf.

Zwei Mountainbiker stehen mit ihren Rädern an einem Felsvorsprung hoch überm Schwarzwald
David Schultheiß/FWTM

Ebenfalls für fortgeschrittene Mountainbiker geeignet sind der kurvige „Canadian“ am Kybfelsensattel oder der sprunglastige Trail „Baden to the Bone“ am Freiburger Hausberg Schauinsland. Natürlich kommen auch Anfänger und Nachwuchsbiker auf ihre Kosten! Geeignet sind zum Beispiel der mittelschwere Trail „Badish Moon Rising“ oder die coolen Übungsstrecken, genannt „Flohtrails“.

Hier kann man dem Abenteuer kaum entkommen: „Das Solegeheimnis“ in Bad Dürrheim

Es schreibt das Jahr 1883, die Kurstadt Bad Dürrheim macht sich einen Namen mit ihren Solebädern und Großherzogin Luise von Baden beginnt ihr Wirken. Naja, nicht wirklich, aber dennoch im Spiel. In dem schönen Kurort gilt es nämlich einen kniffeligen Fall zu lösen, der Urlauber in vergangene Zeiten zurückversetzt: Auf Grund krimineller Machenschaften droht die Eröffnung des Kindersolbades ins Wasser zu fallen! Auf vier Kilometern geht es durch Wald, Wiesen und malerische Parks – bis die Verbrecher dingfest gemacht werden. „Das Solegeheimnis“ ist definitiv ein riesiger Spaß für spielbegeisterte Jugendliche und Erwachsene.

Hinweise eines Rätselspiels: Eine aufgeschlossene Schatulle, ein Medizinfläschchen, eine Wasserflasche; im Hintergrund die Spielerinnen
Berggeheimnis

So richtig Wellen machen: Tunisee

Für einen richtigen Adrenalinkick sorgen die Wassersporterlebnisse auf dem Tunisee bei Freiburg. Mit dem Wakeboard oder den Wasserski kann man hier den Schwarzwald unsicher machen. Nach einer ersten Einweisung am See, lassen sich Boarder auf rund 600 Metern im Kreis herumwirbeln. Wer schon sicher auf den Brettern steht, wagt sich auf verschiedene Rails und Rampen, die perfekt für Tricks oder Sprünge geeignet sind. Bei den aufregenden Übungskursen für Anfänger und Kinder ist die Ausrüstung inklusive, vom Helm bis hin zum Neoprenanzug!

Eine Person lässt sich auf dem Tunissee im Schwarzwald auf einem Wakeboard über ein Hindernis ziehen
Kai Strittmatter

Fliegen wie ein Vogel: Himmelsglück in Schömberg

Zu Fuß oder mit dem Panoramaaufzug geht es 50 Meter hoch zum Himmelsglück. Vor dem Aussichtsturm aus Holz und Stahl erstreckt sich eine spektakuläre Aussicht auf den dichten Schwarzwald sowie das Örtchen Schömberg. Der deutschlandweit einzigartige Turm begeistert aber nicht nur mit seiner spannenden Bauweise oder den drei unterschiedlichen Plattformen. Das Beste daran ist nämlich der Abstieg. Adrenalinjunkies nehmen den Blackforest Flying Fox, um durch die Baumwipfel hinabzurauschen. Mit dem Kopf voran, fast wie ein Vogel, geht es mit 60 km/h 600 Meter weit hinab in den Kurpark. Für ähnlich viel Nervenkitzel sorgt die Blackforest Flyline, eine 500 Meter lange Zipline, die Besucher gut angeschnallt wieder ins Tal befördert. Aber keine Angst: Natürlich lässt sich der Turm auch auf herkömmliche Weise wieder verlassen, nachdem man den Blick von der Plattform voll ausgekostet hat.

Eine Person stürzt sich ander Zipline Flying Fox in Schoemberg hinab ins Tal
Jens Großkreuz/Schwarzwald Tourismus

Flugmodus an: Ballonsport Müllheim

Aus dieser Perspektive erlebt man den Schwarzwald nur selten: Mit dem Ballon geht es hinweg über malerische Dörfchen, steile Weinberge, gewundene Flüsse und natürlich den tiefgrünen Schwarzwald. Ganze 90 Minuten lang dauert die Ballon-Tour über die vielseitige Landschaft der Ferienregion. Schon bei Sonnenaufgang geht es an einer der vielen Stationen los. In Frage kommen Müllheim im Markgräflerland, Bad Krozingen, Freiburg, Opfingen, Hinterzarten und oder sogar der Europa-Park Rust. Abhängig ist der Flug aber vom Wetter, denn bei schlechter Witterung fallen die Ballon-Touren leider aus.

Vogelperspektive einer Ortschaft im Schwarzwald, dahinter bewaldete Berge
Werbegemeinschaft Markgräflerland GmbH

Wandern mal anders: Albtal

Der „Albtal.Abenteuer.Track“ im nördlichen Schwarzwald ist so einzigartig, dass für ihn gleich der eigene Begriff des „Crosswanderns“ erfunden wurde. Doch was bedeutet das eigentlich? Beim Crosswandern geht es nicht etwa über langweilige, gut ausgebaute Wanderwege, sondern querfeldein. Man kraxelt über Wurzeln, durchquert Wälder oder bewältigt steile Etappen mit Hilfe eines Taus. Bei zwei Tagesetappen mit jeweils rund 24 Kilometern Länge geht es bis auf 1000 Höhenmeter hinauf. Unterwegs zwischen Bad Herrenalb und Marxzell entdeckt man immer wieder historische Ruinen oder malerische Ausblicke. Aber aufgepasst! Der Track und seine unterschiedlichen Hindernisse sind nichts für Anfänger, denn den Wanderern wird hier so einiges abverlangt. Festes Schuhwerk und wettertaugliche Kleidung dürfen im Rucksack definitiv nicht fehlen.

Drei Personen wandern querfeldein durch einen Nadelwald
Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V

Der Wald der 100 Wasserfälle: Zweribach-Wasserfällen

Unglaublich, aber wahr: Im Schwarzwald gibt es über 100 Wasserfälle! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wanderung zu den Zweribachfällen? Los geht es in der Nähe von Wildgutach am Wanderparklplatz Zweribach-Wasserfälle. Zwei Kilometer lang geht es durch die schattenspendenden Wälder des Naturschutzgebietes in Richtung Simonswälder Tal. Dort angekommen bietet sich ein zauberhaftes Naturschauspiel: Drei rauschende Wasserfälle stürzen sich zwischen bemoosten Felsen 40 Meter in die Tiefe hinab.

Ansicht von unterhalb der Zweibachwasserfälle im Simonswald
Chris Keller/Schwarzwald Tourismus

In luftigen Höhen: Hirschgrund-Zipline Area

Wer nicht von Höhenangst geplagt ist erkundet den Schwarzwald von oben! Bei Schiltach im Kinzigtal gelingt das besonders gut. Insgesamt sieben Ziplines begeistern Besucher mit jeder Menge Speed, Spaß und Spannung. Während die Kimmigbergbahn eher entspannt daherkommt, sorgt die rekordverdächtige Gründlebahn für gehörig Nervenkitzel: Mit insgesamt 83 Metern Höhe und 570 Metern Länge ist sie Deutschlands längste Natur-Zipline! Verbunden werden die einzelnen Bahnen durch Podeste und kleine Baumwipfelpfade, die schon für sich allein ein Erlebnis sind. Allerdings darf der Parcours erst ab zwölf Jahren und in Begleitung eines Guides besucht werden!

Eine Frau schwingt an einer Zipline von Baum zu Baum
Chris Keller/Schwarzwald Tourismus

Ab geht die wilde Fahrt: Hasenhorn-Coaster

In Todtnau lockt eine der längsten Sommerrodelbahnen des Landes abenteuerlustige Besucher an. Nach einer entspannten Liftfahrt mit träumerischem Ausblick kann es direkt losgehen. Mit bis zu 40 Stundenkilometern rasen die Sommer-Schlitten des Hasenhorn-Coasters ins tiefe Tal hinab. Bei all den Kurven, Wellen und Kreiseln fühlt man sich fast wie auf einer Achterbahn! Aber auch wenn es sich dann und wann so anfühlt: Herauskatapultiert wurde aus der Bahn bisher noch niemand. Die Bahn im südlichen Schwarzwald eignet sich bereits für Kinder ab vier Jahren und ist bei gutem Wetter täglich geöffnet.

Eine Person fährt mit hoher Geschwindigkeit eine Sommerrodelbahn hinab und reißt dabei die Arme in die Luft
Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Für Rennfahrer und Bruchpiloten: Downhill-Carts am Mehliskopf

Zurücklehnen, Entspannen und Aussicht genießen: So lautet das Motto bei der Anfahrt auf den Mehliskopf bei Bühl im nördlichen Schwarzwald. Aber aufgepasst: Bei der Abfahrt erwartet einen das genaue Gegenteil! Mit Vollspeed geht es 500 Meter lang bergab auf drei Rädern. Die sogenannten „Downhill-Carts“ nehmen am Steilhang ganz schön Speed auf und sind nichts für Langweiler. Dank gut gewarteten Scheibenbremsen und den großen, schräg-gestellten Reifen, bleibt die rasante Abfahrt aber so sicher wie nur möglich. Alternativ finden sich auf der Anlage an der Schwarzwaldhochstraße noch eine Bobbahn sowie ein Klettergarten.

Ein Mann fährt in einem dreirädrigen Cart einen Hang hinab
Zweckverband Im Tal der Murg

„Die Legende von Falkenstein“: Kirchzarten

Freunde von Escape Games aufgepasst! Um das Dreisamtal bei Freiburg ranken sich vielerlei jahrhundertealte Geschichten, die es zu entdecken gibt. Die wohl spannendste davon ist die Legende von Falkensteil. Ihr Geheimnis gilt es im Örtchen Kirchzarten nun zu lüften. Genauer gesagt müssen die Spieler Rittersfrau Ida von der Burg am Höllental helfen, eine Reihe mysteriöser Rätsel zu lösen. Was Ritter Kunos Reise zum Himmel wohl damit zu tun hat? Dieses Escape Game ist ein riesiger Spaß für die ganze Familie und richtet sich an Anfänger und Eltern mit Kindern ab sieben Jahren.

Zwei Frauen und vier Kinder beugen sich über die Hinweise eines Rätselspiels
Berggeheimnis