CLICK HERE FOR OUR ENGLISH WEBSITE
Auf einem Holztisch stehen zahlreiche unterschiedliche Speisen und einige Getränke, der Tisch ist genau von oben fotografiert. Geradeso erkennt man am Rand einige Menschen, die am Tisch sitzen.
Foto: Stefan Vladimirov

Diese Restaurants in Mannheim sind echte Geheimtipps

Mannheim. Quadratestadt, Melting Pot – Gastro-Mekka? Das ist es auf jeden Fall, wenn es nach Dennis Maier geht. Der Spitzenkoch führte bis 2021 das Sterne-Restaurant Emma Wolf und kennt sich in der Mannheimer Foodie-Szene bestens aus. Hier sind zwei seiner Geheimtipps, und als Bonus noch drei Tipps aus unserer Redaktion.

Soi 39 | Neckarstadt-West

Vorsichtig drapiert Visnee Lips die essbaren Betelblätter neben den bunten Schüsselchen. Dann zeigt sie Dennis, wie man die asiatischen Blätter faltet, und füllt sie mit Limettenstückchen, Kokosflocken, Garnelen und einem Klecks Soße. Das Miang Kham würde man genau so auch in Bangkok bekommen, verrät die Köchin des Soi 39 stolz. „Und ich habe es so nur hier gegessen“, fügt Dennis hinzu. Authentizität ist der Thailänderin extrem wichtig. So hält sie sich streng an die heimischen Zutaten und Rezepte und kocht etwa das Pad Thai so, wie schon ihre Mutter vor 40 Jahren. „Meine Mama hatte auch ein thailändisches Restaurant, und ich bin in der Küche groß geworden. Im Februar 2019 habe ich dann mit meiner Familie das Soi 39 aufgemacht.“ Und damit den besten Thailänder in Mannheim, wie Dennis findet. Seine Empfehlung: mit Freunden kommen und eine Runde Miang Kham, Pad Thai, Papaya-Salat und dazu einen leckeren Eistee bestellen.

Soi 39, Lortzingstraße 17–19

Inhaberin Visnee Lips richtet hinterm Tresen in ihrem Restaurant Soi 39 in Mannheim ein Gericht an.
Foto: TMBW/Lengler

Snocks Coffee | Oststadt

Gebannt schaut Philipp zu, wie Dennis das frittierte Ei auf dem Avocadotoast aufschneidet; und lacht erleichtert, als das Eigelb über das Brot läuft: „die perfekte Konsistenz“. Auf das Frühstück ist man im Snocks Coffee stolz. Zurecht, findet Dennis, der das Deli sehr gerne besucht. „Ich liebe die Pancakes, aber auch das Kürbis-Chutney, den New York Cheesecake und die Pimientos kann ich empfehlen. Bei der internationalen Vielfalt ist für jeden Geschmack etwas dabei“, verrät der Mannheimer. Philipp hat das Deli 2021 gemeinsam mit der Mannheimer Lifestylemarke „Snocks“ eröffnet. Sie haben einen Ort erschaffen, an dem man genüssliche Stunden verbringen und Schönes mitnehmen kann. In dem Café werden Kaffeebohnen, Keramik und Snocks-Produkte verkauft.

Snocks, Lameystraße 15

Henriette Burger Bar | Jungbusch

Manchmal muss es einfach ein Burger sein. Deftig, herzhaft und mit reichlich Soße soll er bitte daherkommen. Und dann gerne auch regional und mit frischen Produkten. Schon Hunger bekommen? Dann ist die „Henriette Burger Bar“ im Jungbusch die richtige Adresse. Denn in der Küche werden nahezu ausschließlich Zutaten von lokalen Lieferanten verarbeitet, das schließt natürlich auch die täglich frisch gewolften Patties ein. Neben den „klassischen“ Burgern mit Fleisch steht auch eine große Anzahl an Veggie-Optionen zur Auswahl. Und der hausgemachte Krautsalat ist Pflicht. Tipp: Von Dienstag bis Freitag lohnt sich der Mittagstisch von 12 bis 14.30 Uhr.

Henriette Burger Bar, Beilstraße 5

Nahaufnahme eines aufgeklappten Burgers mit Kimchi-Topping.
Foto: Henriette Burger Bar / Instagram

Mie House | Quadrate

Einmal quer über die Land- und Speisekarte, bitte! Im „Mie House“ in den Quadraten kommt Asian Fusion Kitchen auf die Teller, und die schmeckt. Klar, superfrische Sommerrollen dürfen da nicht fehlen, ebenso wenig wie frittierte Taifun-Garnelen. Aber wer hat schon mal „Asian Carbonara“ probiert, mit Glas- statt Weizennudeln, Yuzu-Vinaigrette und Pecorino-Schaum? Eben. Ein Besuch reicht nicht, hier müssen definitiv mehrere Aufenthalte eingeplant werden. Und das Beste: In schöner Regelmäßigkeit erweitert das Team sein Angebot um einen Ramen-Pop-Up. Pro: Noch mehr Auswahl. Contra: Noch mehr Auswahl…

Mie House, I7 3

Auf einem gefliesten Tisch stehen mehrere kleine Teller mit unterschiedlichen Gerichten, unter anderem asiatische Teigtaschen und gegrillter Fisch
Foto: Mie House / Instagram

Yümmis | Jungbusch

Teilen macht Spaß. Ja, auch und gerade beim Essen. Im „Yümmis“ im Jungbusch geht das besonders gut, denn die Karte in dem türkischen Fusion-Restaurant ist auf Mezze ausgelegt. Will heißen: Auf den Tisch kommen zig leckere Kleinigkeiten, aus denen sich jeder sein Lieblingsmenü zusammenstellen kann. Wie wäre es mit „Yümmus“, dem hauseigenen Hummus mit gebräunter Paprikabutter? Oder lieber die „Bürrata 3.0“ mit gegrilltem Kohl, karamellisierten Zwiebeln und gerösteten Walnüssen? Wer es deftig mag, bestellt die „Brutal Köfte“, das Signature Dish: Leckerste Köfte mit Cacik, Paprikapaste, roten Zwiebeln, gegrilltem Brot und einer amtlichen Portion Fritten. Alternativ in vegan, dann mit Linsenköfte oder Austernpilzen. Da wird noch jeder satt.

Yümmis, Beilstraße 18

Auf einem Tisch stehen mehrere Teller mit türkischen Gerichten, unter anderem eine große Protion Köfte mit Pommes und Cacik.
Foto: Yümmis / Instagram