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Fahrradfahrerin vor der Rheinkulisse in Köln
Tobias Rademacher

Herzenssache: Fahrradrouten durch Köln

Text
Marie Tysiak

In Köln ist Fahrradfahren Teil des kölschen Lebensgefühls. Für Einwohner und Besucher der Stadt gibt es nun vier neue Fahrradtouren. Diese führen entlang toller Fotospots, Streetart und Architekturschönheiten durch die Rheinmetropole! 

„Street & Urban Art“ 

Köln ist bunt und kreativ. Die Viertel der Stadt versprühen lebensfrohes Flair, das Leben spielt sich hier viel auf der Straße ab. Da darf natürlich Streetart nicht fehlen, die man in den Veedeln erkunden kann. Auf der Fahrradtour „Street & Urban Art“ können Radfahrer die bunten Wandgemälde und Graffitis der Stadt vom Sattel aus erkunden. 

Los geht die Tour am Kölner Dom, Weltkulturerbe und Wahrzeichen der Stadt. Durch das Agnesviertel verläuft die Fahrradroute durch Köln weiter nach Norden über Nippes. Dort schmücken rund um den Wilhelmsplatz und die Neusser Straße farbenfrohe Murals, wie die Fabelwesen des spanischen Graffiti-Künstlers Danjer Mola (Neusser Straße 374) oder die Kinder im Spieleparadies der Berliner Künstlergruppe Innerfields (Neusser Straße 242), die Häuserwände. 

Ein paar Kilometer weiter in Ehrenfeld warten Kunstwerke internationaler Berühmtheiten. Das Veedel ist auch Austragungsort des Streetart-Festivals City Leaks, bei dem jedes Jahr Künstler mit neuen Gemälden das Viertel verschönern. Bei einem Kaffeestopp rund um den Bahnhof Ehrenfeld lassen sich hier zum Beispiel Werke verschiedener Artists bestaunen, die der Einladung des Vereins „Colorrevolution“ zur Verschönerung des alten Bahndamms gefolgt sind.

Fahrradtour durch bunte und hippe Veedel

Auch im Belgischen Viertel gibt es viel zu gucken. Der hippe Stadtteil rund um den Brüsseler Platz ist schon lange in der Hand von Machern und Innovativen. Bunte Sticker an den Häuserwänden, vegane Cafés und kleine Lädchen laden zum Bummeln ein. Schaut doch mal hoch auf den Balkon am Brüsseler Platz. Dort wacht eine graue Figur des amerikanischen Künstlers Mark Jenkins über das Treiben – zugegeben etwas gruselig. 

Wer noch ein wenig mehr erkunden mag, der fährt über das Univiertel Kwartier Latäng und atmet Studentenflair ein. Rund um die abgerockte Zülplicher Straße gibt es für Streetart-Fans viele kleine Kunstwerke und Tags. Die wandeln sich so schnell, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.

Eck-Kneipe auf der Zülpicher Straße in Köln
Mika Baumeister

Nur wenige Minuten weiter in der Südstadt prägen Alleen zwischen Altbau-Fassaden das Stadtbild. Doch auch hier versteckt sich immer wieder tolle Straßenkunst, wie zum Beispiel an der Ecke Bayenstraße/Ubierring. Über den Rheinauhafen kommen Radfahrer am Flussufer schnell wieder zurück zum Dom. Lokalgetreu entspannt es sich noch eine Runde am Ufer. Etwa an der Pop-Up-Bar des Johann Schäfer Biergartens am Skaterpark. Dort kann man zwischen dem Geklapper von Skateboards den Stunts auf den Rampen beiwohnen. 

Infos.

Mehr Infos zur Fahrradroute „Street & Urban Art“ findet ihr bei Köln Tourismus. Auf Komoot gibt es auch eine genaue Routenbeschreibung. Diese Tour verläuft über gut 21 Kilometer und ist unter zwei Stunden fahrbar. 

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