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Ein junges Paar paddelt in einem Kanu über den sommerlichen Bodensee vor Konstanz; Im Hintergrund am Ufer ist klar die Statue "Imperia" zu sehen
Foto: MTK / Leo Leister

Ein Tag in Konstanz: 2 Varianten für den perfekten Sommertag am Bodensee

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Lisa-Kristin Erdt

Es ist Sommer und damit die beste Jahreszeit für einen ereignisreichen Ausflug nach Konstanz. Die Metropole am Bodensee ist derart vielfältig, dass wir dir hier gleich zwei verschiedene Varianten präsentieren, wie du den perfekten Tag in der Stadt verbringen kannst.

Konstanz aktiv: Ein Tag voller Wassersport und Bewegung

Morgens in Konstanz: Der Tag beginnt mit einem Sprung in den Bodensee

Mit einem Sprung ins kristallklare Wasser des Bodensees in einem der Konstanzer Strandbäder beginnt ein Tag, der lange in Erinnerung bleiben wird. Das Strandbad Horn zum Beispiel ist rund um die Uhr geöffnet und damit perfekt für einen erfrischenden Start im kühlen Nass.

Zwei Personen sitzen in Liegestühlen am Konstanzer Ufer des Bodensees, auf einem Beistelltisch stehen zwei Gläser Bier
Foto: MTK / Dagmar Schwelle

Danach: Energie tanken bei einem ausgiebigen Frühstück, zum Beispiel im Seerestaurant des Steigenberger Inselhotels. Das Hotel ist bekannt für seine reichhaltigen Büfetts und den herrlichen Blick auf den Bodensee. Tipp: Auch abends lohnt sich ein Besuch im Steigenberger Inselhotel: Ein goldenes Bier mit exklusivem Seeblick und Alpenpanorama im Biergarten des Steigenberger Hotels schmeckt gleich viel besser!

Mittags auf dem Bodensee: Stand-up-Paddling, Segeln und Tauchen

Nach einer kleinen Verdauungspause wird es Zeit für Adrenalin in den Adern! Beim Stand-up-Paddling Fische beobachten oder beim Tauchen mit ihnen um die Wette schwimmen, Kanu, Tret- oder Motorboot fahren oder sich beim Segeln den Wind um die Nase wehen lassen – der Bodensee rund um Konstanz ist ein Paradies für alle Arten von Wassersport! Bei Segelschnupperkursen können angehende Matrosen auch gleich selbst das Steuer übernehmen.

Zwei Personen paddeln auf SUP über den sonnigen Bodensee
Foto: MTK / Leo Leister

So viel Action macht hungrig: Mit einem Picknick an einem der vielen schönen Plätze am Bodenseeufer lässt sich das Wasser noch länger genießen.

Mit dem Rad zur Insel Mainau: 14 Kilometer zur Blumeninsel und zurück

Nach einer Stärkung am Wasser steht wieder genug Energie zur Verfügung, um die Umgebung zu erkunden. Also ab auf den Bodensee-Radweg zur Insel Mainau. Von der Konstanzer Altstadt sind es circa 14 Kilometer mit dem Fahrrad bis zur „Blumeninsel“ und zurück. Der 2023 neu gestaltete Inselteil „Farn und Fuchsie“ spendet mit seiner tropisch-dschungelartigen Kulisse viel Schatten und Abkühlung. Je nach Witterungsverhältnissen unterstützt eine Vernebelungsanlage an heißen Sommertagen für regelmäßige Erfrischung.

Die Insel Mainau im Bodensee bei Konstanz aus der Vogelperspektive
Foto: Lisa Fecker / unsplash

Wichtig: Auf die Insel selbst können keine Fahrräder mitgenommen werden. Vor der Inselanlegestelle gibt es aber zahlreiche Abstellmöglichkeiten und Schließfächer für Fahrradzubehör.

Drei Blumensträuche, die kunstvoll in die Form von Quietscheentchen kultiviert wurden
Foto: Foto: Tommy / Pixabay

Es lohnt sich, vor der Dämmerung zurück zu sein, denn im Biergarten des Constanzer Wirtshauses, etwa eine halbe Radstunde von der Insel Mainau entfernt, ist der Blick über den Seerhein jeden letzten Sonnenstrahl wert. Hier können Ausflügler bei einem kühlen Bier und zünftigem Essen die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen.

Konstanz entspannt: Ein Tag zwischen Brunch, Schifffahrt und Rooftopbar

Morgens in Konstanz: Ausgiebiger Brunch in der Altstadt

Morgens aufwachen und an nichts anderes denken als an einen ausgiebigen Brunch in einem gemütlichen Café: Das ist Urlaub! In der Konstanzer Altstadt gibt es eine ganze Reihe netter Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel das kleine, urgemütliche Milk & Honey oder das stylishe Café Bloggers.

Blick auf die Konstanzer Altstadtpromenade vom Bodensee aus
Foto: Benny Merkle / pixabay

Für den Extragenuss lässt sich das Frühstück natürlich auch zum Mitnehmen bestellen und sich an einem schönen Plätzchen am Wasser entlang der Seestraße, nur wenige Minuten mit dem Fahrrad vom Zentrum, schmecken lassen.

Mittags auf dem Wasser: Bei einer Schifffahrt den Bodensee genießen

Wer zur Mittagszeit einfach nur die herrliche Aussicht genießen und entspannen möchte, erkundet den Bodensee bei einer Schiffsfahrt – mit den Ausflugsschiffen, bei einer Überfahrt mit der Fähre oder mit dem Katamaran. Einfach an Bord gehen und bei meditativem Wellengang die Brise spüren, während die malerische Landschaft in beobachtungsfreundlicher Geschwindigkeit vorbeizieht.

Eine Fähre auf dem Bodensee
Foto: Jan Maybach / pixabay

Alternativ spenden ein paar Bäume im zentral gelegenen Rheinstrandbad (kostenpflichtig) wohltuenden Schatten. Zum Lesen oder einfach zum Ausruhen nach ein paar Bahnen im klaren Wasser des Rheins.

Zwei Personen sonnen sich auf einer Wiese im Strandbad in Konstanz
Foto: MTK / Dagmar Schwelle

Nachmittags in Konstanz: Der Mittagshitze ins Museum entfliehen

Der Mittagshitze entfliehen Kulturinteressierte am besten bei der Sonderausstellung „Rom lebt! Ein Mitmachabenteuer“ im Archäologischen Landesmuseum oder dem Rosgartenmuseum.

Ein Bummel durch die schattigen Gassen der Altstadt im Anschluss mit ihren zahlreichen Boutiquen und Galerien ist genau das Richtige. Auf dem Weg lohnt sich ein Abstecher zum historischen Konzilgebäude. Lange Zeit ein Lagerhaus wurde hier während des Konstanzer Konzils zum ersten Mal ein Papst auf deutschem Boden gewählt. Heute ist es ein Restaurant, Kongresszentrum und Veranstaltungsort.

Blick auf das charakteristische Dach des Konzilgebäudes in Konstanz
Foto: MW / pixabay

Abends in Konstanz: Sonnenuntergang in der Rooftopbar über dem Bodensee

Am Abend verbreitet der Biergarten St. Katharina mit seiner ruhigen Lage im Mainauwald umgeben von Kastanienbäumen und rustikalen Holzmöbeln entspanntes Urlaubsfeeling. Frisches vom Grill oder Vegetarisches, dazu ein Bier vom Fass oder allerlei kühle alkoholfreie Getränke sind Balsam für Magen und Seele.

Die Imperia-Statue im Konstanzer Hafen
Foto: Thorsten Schulze / pixabay

Das i-Tüpfelchen des entspannten Sommertags in Konstanz bildet ein Besuch in der Rooftopbar des LAGO Shopping-Centers. Für einen letzten Drink bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang über Konstanz und dem Bodensee.

👉 Noch mehr Infos gibt’s auf der Tourismuswebsite der Stadt Konstanz.

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Häufige Fragen zu Konstanz im Sommer

Was kann man im Sommer in Konstanz unternehmen?

Im Sommer laden Strandbäder wie Horn oder das Rheinstrandbad zum Baden im Bodensee ein, dazu kommen Wassersportarten wie SUP, Segeln, Kanu oder Tretboot fahren. Beliebt sind auch Radtouren auf dem Bodensee-Radweg, Schiffsfahrten mit der Weißen Flotte, Ausflüge zur Blumeninsel Mainau oder zur Welterbe-Insel Reichenau sowie Open-Air-Konzerte und Sommertheater.

Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich in Konstanz?

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Konstanzer Münster mit Turmbesteigung, die Imperia-Statue im Hafen als Wahrzeichen, die Altstadt mit dem Konzilgebäude und dem Archäologischen Landesmuseum. Weitere Highlights sind die Bodensee-Therme, das Sea Life Center, der Rosengarten auf der Mainau und die historische Altstadt mit ihren Gassen und Cafés.

Wie plant man einen Tag in Konstanz im Sommer?

Ein typischer Sommertag beginnt mit einem Sprung ins kühle Wasser eines Strandbads, gefolgt von einem Frühstück in der Altstadt oder auf der Insel Mainau. Nachmittags bieten sich eine Radtour, eine Schifffahrt über den See oder ein Besuch der Reichenau an. Abends kann man den Tag mit einem Biergartenbesuch, einem Konzert unter freiem Himmel oder einem Spaziergang am Seeufer ausklingen lassen.